Range Rover Velar

guido

Mit dem Evoque fing sie an, die Erfolgswelle auf der Range Rover nun schon seit einigen Jahren reitet. Schuld daran ist wohl der Mut, ein solch progressives Design in Serie zu bringen. Die Begeisterung von allen Seiten und den Medien jedenfalls bestätigte das Ergebnis aus dem britischen Coventry.

Nun gibt es ein neues Gesicht in der Range Rover-Familie: Der Velar erweitert als viertes Range Rover-Modell das Angebot. Der Neuling findet seinen Platz im Portfolio zwischen Range Rover Evoque und Range Rover Sport. An den Start bringt der Velar eine neue Dimension an Glamour, Modernität und Eleganz, einen Grad an Luxus, Raffinesse und Leistungsfähigkeit, der bislang im Segment der Midsize-SUV kaum zu finden war. Pur, elegant und voller Technik: Der neue Velar ist nicht mehr und nicht weniger als ein neuer Typ Range Rover für einen neuen Käufertyp.

Das avantgardistische Karosseriedesign wird zudem von hochmodernen Technologien geprägt. Ein Beispiel sind hier etwa die Voll-LED-Scheinwerfer des Velar, die schmalsten, die die Briten jemals in ein Serienmodell integriert haben.

Unter der sexy Haube finden aktuell sechs Aggregate Platz: drei Diesel, der D180 mit 132 kW/180 PS, der D240 mit 177 kW/240 PS und der D300 mit 221 kW/300 PS. Als Benziner stehen der P250 mit 184 kW/250 PS, der P300 mit 221 kW/300 PS, sowie der P380 mit 280 kW/380 PS zur Verfügung. Zwei Dinge haben alle gleich, die von harmonisch bis sportlich agierende 8-Gang-Automatik von ZF und permanenten Allradantrieb. Wie auch sonst sollte man die hohen Drehmomente auf die Straße bringen. Der stärkste Diesel verfügt über  brachiale 700 Nm bei lediglich 1.500 U/Min. Uns stand der D240 zur Verfügung, er glänzte mit einem Durchschnittsverbrauch von 6-7 Liter. Sensationell!



Was sein Äußeres angeht, so legt der Velar die Designlatte sehr hoch, da durften sich auch die Verantwortlichen für den Innenraum nicht lumpen lassen. Das Interieur verwöhnt die Passagiere mit entspannendem Komfort, ein großzügiges Platzangebot erfährt durch hochwertige Materialien, ein ansprechend puristisches Design und eine hohe

Verarbeitungsqualität seine Abrundung. Besonders ins Auge fällt auch die Tatsache, dass die Zahl der Schalter und Bedieneinheiten im Velar auf ein absolutes Minimum beschränkt wurde, ein weiterer Faktor, der zur Eleganz und stilistischen Reinheit des Interieurs beiträgt. Man kann als autoaffiner Tester hier nur den Hut ziehen. Das dargebotene Ambiente ist fast schon zu schade für den Alltag

Insgesamt wird der Velar innen wie außen von hochentwickelter Technologie bestimmt. So hat er beispielsweise das neue Infotainment-System Touch Pro Duo an Bord: Gleich zwei hochauflösende 10,2-Zoll-HD-Touchscreens, gekonnt in die Innenraumarchitektur integriert, gewährleisten beste Unterhaltung und volle Kontrolle. Die schlanken, intuitiv bedienbaren Bildschirme fügen sich harmonisch ins Cockpit ein. Nicht weniger eindrucksvoll ist daneben die Praxistauglichkeit des Velar, für die unter anderem der mit 673 Liter Volumen sehr großzügig angelegte Kofferraum bürgt.

Der Range Rover Velar ist ab 56.400,- € erhältlich, beim Basispreis hat man dann die Wahl zwischen dem 250 PS-Benziner und dem 180 PS-Diesel. An der Spitze der Preisliste steht dann der P380 ab 67.100,- €. Ab deshalb, weil man sich durch zahlreiche technische und sportliche Akzente gegen Aufpreis seinen individuellen Velar zusammenstellen kann. Doch eines haben alle gemeinsam, das Design, vor dem man wie vor der Queen am liebsten niederknien möchte…

Bericht/Fotos: Guido Strauss

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